Kollabiert das Internet im Jahr 2010?

Laut einer Studie der Marktforschungsfirma Nemertes Research droht der Datenautobahn bis zum Jahr 2010 der Kollaps, falls nicht 137 Milliarden US Dollar in den Ausbau der Infrastruktur investiert werden.

Mit Web 2.0 und der dadurch starken Einbindung der Community für die Bereitstellung von Inhalten ist auch der Bedarf an Bandbreite stark gestiegen. Den Großteil der Inhalte machen sicherlich die Videos von Portalen wie YouTube oder MyVideo aus.

Der Gang zur Videothek gehört vielleicht bald der Vergangenheit an. Immer mehr Personen nutzen die Möglichkeit sich das Video zu Hause on demand anzusehen. Auch bieten einige Webseiten Live Übertragungen (Streaming) im Internet an. Da solche Filme aber tatsächliche in die Gigabyte gehen können muss man sich Gedanken über die Infrastruktur machen, die diese Inhalte ausliefert.

Und hierbei geht es nicht nur darum, ob die Infrastruktur in den Rechenzentren diese Inhalte ausliefern kann sondern wie diese Inhalte von den Rechenzentren zum Kunden gelangen.

Die Studie „The Internet Singularity, Delayed: Why Limits in Internet Capacity Will Stifle Innovation on the Web“ könnt ihr Euch auf dieser Seite herunterladen.

Der „normale“ Anbieter von Webseiten wird nur schwerlich die Infrastruktur des Internets ausbauen können. Dieser kann sich jedoch Gedanken machen, wie er Inhalte möglichst effizient überträgt und auch nur diese Inhalte überträgt die wirklich notwendig sind.

Techniken gibt es hierbei einige:

  • Effizientes Browser Caching
  • Nutzung globaler Content Delivery Networks
  • Inhalte komprimiert ausliefern
  • etc.

Man muss nicht warten, bis man große Probleme hat um diese Optimierungen vorzunehmen. Wer solche Optimierungen jetzt vornimmt hat Vorteile vor dem Mitbewerber.

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