Bananenpause an der Mangfall: Frühlingsgravel von München ins Oberland
18. April 2026Um halb sechs rollte ich los. Die Ludwigstraße lag noch im Laternenlicht und gehörte mir fast allein. Bei acht Grad und wolkenlosem Himmel ging es über Neubiberg und Höhenkirchen-Siegertsbrunn nach Süden, vorbei an frisch bestellten Feldern, über denen gerade die Sonne über den Waldrand kletterte.
Das Ziel des Tages war die Mangfall. Bei der Weiglmühle tauchte der Weg in den Auwald ein, das Wasser glasklar und grün. Das Rad bekam seinen Fotoplatz an einem umgestürzten Baumstamm, ich eine Banane. Danach ging es flussaufwärts Richtung Stürzlham, wo zwischen den Bäumen schon die Berge auftauchten.
Über Warngau drehte ich nach Westen. Bei Thannseidl lag eine Herde Fleckvieh in der Sonne und war für ein Selfie zu haben, kurz darauf gab es in Holzkirchen die verdiente Brotzeit mit Brezn, Butter und Kaffee. Der Rückweg führte durch die Wälder bei Oberhaching und Deisenhofen nach Grünwald, wo am Bavariafilmplatz die Tulpen in voller Blüte standen.






Ein paar Fakten zur Tour (laut Komoot, aufgezeichnet mit Garmin):
- 131,40 km
- 922 Höhenmeter
- 06:19 h Fahrzeit
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 20,8 km/h
- Temperatur zwischen 8 und 17 Grad (laut Wetterarchiv)

