Im kalten Nebel versunken: Eine frische Gravel-Runde im Münchner Osten
8. November 2025Heute Morgen stand eine Tour in den Münchner Osten auf dem Plan, doch die Realität hatte andere Pläne, als die Wettervorhersage versprach. Entgegen der angesagten 14 Grad zeigte das Thermometer eisige Werte zwischen 1 und 6 Grad an. Es war recht kalt – ein richtiger Schockstart in den Tag!
Dazu kam noch dichter Nebel, der die Landschaft in eine gespenstische Stille tauchte. Die Sicht war stark eingeschränkt, was die Konzentration forderte, aber der Nebel hatte auch seinen eigenen, mystischen Charme. Die Bäume und Felder verschwanden in der milchigen Suppe, und man hörte die Geräusche der Natur, ohne sie klar sehen zu können.
Die Kälte kroch trotz schneller Fahrt in die Glieder, und ich musste mich ordentlich warm strampeln. Auf den Gravel-Wegen im Osten Münchens war es besonders ruhig. Der feuchte Untergrund und die niedrigen Temperaturen machten die Fahrt anspruchsvoll, aber die Überwindung des inneren Schweinehunds bei solchen Bedingungen ist immer ein gutes Gefühl.
Obwohl die Tour nicht von Sonnenschein und Wärme verwöhnt wurde, war es ein Erlebnis. Solche nebligen, kalten Morgenstunden zeigen, dass das Gravelbiken eine Ganzjahresaktivität ist – man muss sich nur richtig anziehen und die Herausforderung annehmen!



Ein paar Fakten zur Tour (Laut Garmin Edge 1050):
- 126,12 km
- 729 Höhenmeter
- 06:37 h Fahrzeit
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 19,0 km/h
- Straßenoberfläche: Befestigt: 54%, Unbefestigt: 46%
- Temperatur zwischen 1 und 6 Grad.
- Durchschnittstemperatur: 4 Grad

