Im Morgengrauen des Waldes: Gravel-Tour mit Gruselfaktor und Matsch
19. Oktober 2025Heute stand eine Gravel-Runde in Richtung Freising auf dem Programm, die ihrem Namen alle Ehre machte – es war eine echte Herausforderung! Der Startschuss fiel bereits um 4:30 Uhr, was bedeutete: zwei Stunden Fahrt im Dunkeln.
Die Route führte mich durch die Isarauen und auf Dämme abseits der Isar, mitten im Wald. Das hatte im Dunkeln einen gewissen Gruselfaktor. Die Stirnlampe schnitt nur einen kleinen Kegel ins Schwarz, die Geräusche des Waldes schienen nah, und die Orientierung war nicht immer einfach.
Als es heller wurde, kam die nächste Herausforderung: Die Wege waren von den jüngsten Niederschlägen aufgeweicht und führten mich durch sehr viel schwer fahrbares Gelände. Matsch, tiefes Geröll und rutschige Wurzeln machten die Fahrt technisch anspruchsvoll. Es war ein ständiges Kämpfen um Traktion und Geschwindigkeit.
Zusätzlich war der Morgen kalt – ein klarer Vorgeschmack auf den Winter. Manchmal muss man ehrlich sein: Das war keine meiner schönsten Touren. Die Kombination aus Dunkelheit, dem leicht gruseligen Gefühl im Wald und dem extrem schwer fahrbaren, matschigen Untergrund hat mich heute wirklich gefordert. Aber hey, auch solche Härtetests gehören zum Gravelbiken dazu und machen mich nur stärker für die nächste Herausforderung!





Ein paar Fakten zur Tour (Laut Garmin Edge 1050):
- 98,16 km
- 676 Höhenmeter
- 05:40 h Fahrzeit
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 17,3 km/h
- Straßenoberfläche: Befestigt: 41%, Unbefestigt: 59%
- Temperatur zwischen 2 und 8 Grad.
- Durchschnittstemperatur: 5 Grad

