Es gibt Tage, da entscheidet das Wetter das Spiel – und heute hat es uns ein echtes Wechselbad der Gefühle beschert! Auf meiner Tour durch den Westen von München trafen zwei Welten aufeinander: die harten Fakten des Winters und die ersten Frühlingsgefühle.
Die Route führte mich hinaus in Richtung Fürstenfeldbruck und entlang der Amper. Wer die Region kennt, weiß, wie schön die Flussauen sind, doch die jüngsten Niederschläge haben ihre Spuren hinterlassen. Die Wege waren eine einzige Matsch-Herausforderung. Das Gravelbike versank teilweise tief im weichen Boden, und das Vorankommen erforderte volle Konzentration und ordentlich Kraft in den Beinen.
Doch dann kam der Ausgleich: Toller Sonnenschein! Die Sonne kämpfte sich durch und tauchte die winterliche Landschaft in ein gleißendes Licht. Das Glitzern auf der Amper und die Wärme im Gesicht machten den Kampf gegen den Schlamm sofort vergessen. Es ist erstaunlich, wie viel Energie man aus ein paar Sonnenstrahlen ziehen kann, selbst wenn das Bike unter einem wegrutscht.
Am Ende war es eine Tour der Kontraste: unten braun und rutschig, oben blau und strahlend. Dreckig bis über beide Ohren, aber mit einer ordentlichen Portion Vitamin D im Gepäck, rollte ich wieder heimwärts. Ein herrlicher Tag, der gezeigt hat, dass sich das Rausquälen im Winter bei jedem Sonnenstrahl doppelt auszahlt!



Ein paar Fakten zur Tour (Laut Garmin Edge 1050):
- 103,63 km
- 660 Höhenmeter
- 05:40 h Fahrzeit
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 18,3 km/h
- Straßenoberfläche: Befestigt: 71%, Unbefestigt: 29%
- Temperatur zwischen 1 und 8 Grad.
- Durchschnittstemperatur: 4 Grad
Weitere Infos und viele Fotos zur Tour gibt es auf Komoot
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