Nebel, Walchsee und geschmückte Kühe: Mit dem Gravelbike zum Almabtrieb nach Kufstein
12. September 2026Um fünf ging es im Dunkeln los, mit Stirnlampe über die Feldwege. Bei Gindlkofen ging die Sonne auf und schob sich durch die Nebelschwaden über den Wiesen, einer der schönsten Morgen des Jahres.
Über Aßling ging es an den Inn bei Griesstätt, wo sich die Wolken im Wasser spiegelten. Bei Bad Endorf wartete das Ortsschild von Antwort, ein Klassiker, dann ging es mit Blick auf die Chiemgauer Berge weiter nach Süden. In Marquartstein überquerte ich die Tiroler Ache, über Unterwössen und Schleching ging es nach Tirol.
Am Walchsee glitzerte das Wasser in der Sonne, und kurz vor Kufstein kam der Höhepunkt: Der Almabtrieb zog gerade mit prächtig geschmückten Kühen durch Eichelwang. Am Nachmittag stand ich vor der Festung Kufstein. Sonnig bei 12 bis 20 Grad.






Ein paar Fakten zur Tour (laut Komoot, aufgezeichnet mit Garmin):
- 165,08 km
- 1693 Höhenmeter
- 08:24 h Fahrzeit
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 19,6 km/h
- Temperatur zwischen 12 und 20 Grad (laut Wetterarchiv)

