Nach einer Nacht in Partenkirchen ging es zu Fuß los, in Hammersbach am Rand von Grainau. Über den Wiesen hing das Wettersteingebirge in den Wolken, oben lag schon Schnee. Durch den Herbstwald stiegen wir hinauf, mit Blick zurück übers Tal von Garmisch-Partenkirchen.
Am Eibsee führte der Weg am Bahnhof der Zahnradbahn und an der Talstation der Seilbahn vorbei auf den Rundweg. Das Wasser ist klar und grün, am Ufer schwammen Enten und an ruhigen Stellen spiegelten sich die bewaldeten Hänge im See. Am Ufer kochten wir uns auf dem Gaskocher einen Kaffee.
Zurück ging es auf Forstwegen durch leuchtend gelbe und orange Buchenwälder hinunter nach Grainau. Es blieb grau und kühl, bei 6 bis 8 Grad.
Die kleinen Inseln im Eibsee sind die Spur eines Bergsturzes. Vor 3.750 Jahren lösten sich laut Bayerischem Landesamt für Umwelt rund 200 Millionen Kubikmeter Gestein aus der Nordflanke der Zugspitze. Die Massen stürzten zehn Kilometer weit ins Tal und quer durch den See, dabei entstanden Inseln und Untiefen.






Ein paar Fakten zur Wanderung (laut Komoot):
- Länge: 21,4 km
- Höhenmeter: 583
- Zeit in Bewegung: 5:19 h
- Temperatur zwischen 6 und 8 Grad (laut Wetterdaten)
Weitere Infos und viele Fotos zur Tour gibt es auf Komoot
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